Die Känguru-Chroniken Reloaded

Die Känguru-Chroniken Reloaded

Am 2. Juli, pünktlich zum Beginn der Sommerferien in den ersten Bundesländern, starten deutschlandweit in allen Kinos ganz neu: „DIE KÄNGURU-CHRONIKEN RELOADED“ mit einer Einstellung in 3D!

Hintergrund
Mit über 500.000 Zuschauern in 700 Kinos nach nur zehn Tagen waren DIE KÄNGURU-CHRONIKEN mit Abstand auf Platz eins der deutschen Kinocharts und auf dem besten Weg, der erfolgreichste deutsche Kinofilm im Jahr 2020 zu werden.
Durch das Virus leider jäh ausgebremst, hat X-Verleih gemeinsam mit Sprechern der Kinoverbände beschlossen, DIE KÄNGURU-CHRONIKEN 30 Tage nach Kinostart  auf den VoD-Plattformen bereitzustellen und die Kinos an diesen digitalen Erlösen zu beteiligen – ein Novum in der Film- und Kinolandschaft! Diese anteiligen Erlöse fließen in einen Corona-Rettungsfonds, der von den Kinoverbänden HDF, AG Kino und BkF e.V. verwaltet wird.

Auf vielfachen Wunsch der Fans haben die Macher die Zeit der Kinoschließungen genutzt und eine neue Einstellung in 3D hinzugefügt.
Gerade weil sich nach einer aktuellen Umfrage die Mehrheit der Kinogänger auf Filme freut, die sie vor der Schließung der Kinos verpasst haben, sind wir glücklich, dass die Kino DIE KÄNGURU-CHRONIKEN nun wieder zeigen.
Und jetzt die Besprechung des Films:

Es klingelt und dann ist es auf einmal da: Das Känguru!?! Von Anfang an ist klar, dass in diesem Film alles anders läuft. Dabei wird nichts erklärt, sondern eben einfach gemacht. Das ist frisch, das ist Berlin, wie es mal war. Das ist eben das Känguru. Bei dem Bekanntheitsgrad, den das kommunistische Känguru inzwischen erreicht hat, sind alle Erklärungen sowieso überflüssig. Am besten duzt man diesen Film von Anfang an. Er ist wie ein witziger Kumpel mit dem man gerne um die Häuser zieht und Abenteuer erlebt, die schon weit drüber sind, aber eben auch richtig gut.

Marc-Uwe Kling hat in diesem Film zwei wichtige und gute Entscheidungen getroffen. Erstens er spielt nicht sich selbst und zweitens hat er eine neue Geschichte mit den bekannten Protagonisten und Sidekicks erstellt. So ist es spannend das K&K (Känguru und Kling) zu begleiten und mal wieder so richtig Gas zu geben. Gebremst wird hier im wahrsten Sinne des Wortes eben genau nicht und das ist gut so. Aktion der anderen realen Art. Da gibt es mal auf die Fresse und sämtliche politisch unkorrekten Register werden ebenfalls gezogen. Das Feindbild ist klar und die Aktionen entsprechend extrem und mit dem besten aller Gewissen ausgeführt.

Da darf natürlich auch der punkige Grundton in der Musik nicht fehlen, welcher so rotzig ist wie Herta selbst. Denn merke: Du denkst Du bist hart, aber ich bin immer noch Herta. Das ist alles so gelungen von vorne bis hinten, dass man hier den Cliffhänger auf den zweiten Teil nicht nur verzeiht, sondern sogar richtig feiert. Als ab ins Szenekino Eurer Wahl, schräges Getränk an der Kasse rauslassen und sich tief in den Sitz lümmeln. Die Aktion kommt von selbst.

Regie: Dani Levy
Drehbuch: Marc-Uwe Kling
Darsteller: Das Känguru, Dimitrij Schaad, Rosalie Thomass, Adnan Maral, Tim Seyfi, Henry Hübchen
Land: Deutschland
Kinostart: 05.03.2020 / Reload 02.07.2020

Facebooktwitterredditpinterestlinkedinmail

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.