Titel: The Death of Robin Hood
Regie: Michael Sarnoski
Besetzung: Hugh Jackman, Jodie Comer, Bill Skarsgård, Faith Delaney
Kinostart: 18.06.2026
Trailer: https://youtu.be/vcfOZhYvwKg?si=KH14VSe3y_aUYaex
Endlich wird diese Geschichte zu Ende erzählt und somit in ein neues Licht gerückt. Die Sagen um Robin Hood zeigen den Geächteten immer sehr positiv und seine Morde werden im Auftrag des Guten vollbracht. Aber war das wirklich die Realität im brutalen Mittelalter? Der Film „The Death of Robin Hood“ erzählt von der Kraft, von der Gewalt und auch von der Gefahr von Geschichten. Für viele ist dieser Film vermutlich belanglos, aber für etliche, die hinter die Fassade blicken wollen, ist er eine Offenbarung.

Robin Hood ist alt und wird immer wieder von seiner Vergangenheit heimgesucht. Schier zahllos sind diejenigen, welche sich an ihm rächen wollen. Für Ihren Vater, ihre Kinder, ihre Ehegatten, ihre Freunde und noch vieles mehr. Eines haben alle Erzählungen um Robin Hood nämlich gemeinsam: Er hat viele Menschen getötet. Diese hatten Menschen die sie liebten oder verehrten und wollen nun den Mörder Robin Hood töten. Robin ist aber ein erfahrener Kämpfer und kann nur schwer besiegt werden. So wartet er immer noch auf seinen Tod.

Von Hugh Jackman mit eindringlicher Intensität und einer emotionalen Vielschichtigkeit dargestellt, erscheint Robin zunächst wie ein verwittertes Monster, dessen Leben und Erfahrungen von Gewaltzyklen und einem puren wie brutalen Überlebenskampf geprägt wurden. „Wir haben dieses gewisse Bild von Robin Hood im Kopf, wie er mit seinen Gefährten ausgelassen durch die Wälder tanzt. Doch die damalige Wirklichkeit war eine andere: Bauern erschlugen einander mit Schaufeln“, erklärt der Regisseur Sarnoski. „Also habe ich mich gefragt, wie wohl eine Robin-Hood-Version aussehen müsste, welche die raue Lebensrealität des 13. Jahrhunderts unverfälscht widerspiegelt.“

Nach seinem vermeintlich letzten Abenteuer wird Robin schwer verletzt in ein Kloster auf einer versteckten Insel in England gebracht. Hier kümmert sich eine Schwester namens Brigid um ihn, die von seiner dunklen Vergangenheit nichts ahnt. Losgelöst von seinem früheren Leben sinnlosen Terrors, stellt sich der gebrochene Krieger seinen Sünden und erkennt, wer er eigentlich ist – jenseits der verfälschenden Lieder und Geschichten, die ihn zur Legende gemacht haben. Während Brigid seine Wunden versorgt und ihm neue Perspektiven auf die Welt eröffnet, beginnt Robin allmählich, sich auch um die Menschen um ihn herum zu kümmern.

Brigid ist die Schlüsselfigur in diesem Film. Zu Beginn dreht sich alles um Robin Hood, aber je länger er auf der Insel ist, desto mehr rückt Brigid in den Mittelpunkt. Ihre Güte, Klarheit und Ehrlichkeit wirkt wie eine heilende Medizin auf die Menschen, die im Kloster Zuflucht gesucht haben. Sie hat eine Atmosphäre der Menschlichkeit und Zartheit geschaffen die eng mit der Natur verbunden ist. Diejenigen die hier geblieben sind wissen um diesen wertvollen Ort und versuchen ihn zu nähren und zu bewahren. Das bezaubert und bringt dann den Film „The Death of Robin Hood“ zu einem würdigen Ende.













































